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Gemeindeportrait

Geschichte

 

 

 

 

 

Durch prähistorische Funde wissen wir, dass sich auf unserem Gemeindegebiet schon in der Steinzeit, also vor ca. 4000 Jahren Menschen niedergelassen hatten.

 

   

1800-800 
v. Chr.
Auch in der Bronzezeit war der Katzogel Siedlungsort. Bronzesicheln und Pfeilspitzen die man dort fand, befinden sich heute im Museum für Völkerkunde in Berlin.

1107

Das Land am Obermain kam zum neu gegründeten Bistum Bamberg.

1132

Inzwischen bestand das von Bischof Otto I. im Jahr 1132 gegründete Kloster Langheim und stattete es reichlich mit Schenkungen aus. Sein Nachfolger Otto II., ebenfalls ein großer Förderer des Stiftes, erwarb durch Kauf und Tausch das Dorf Hochstadt von den Edelfreien von Niesten und Reiffenberg und ließ es dem Kloster zukommen. Da Hochstadt zwei Besitzer hatte, wurde ein Teil des Dorfes 1182 von Friedrich von Niesten, der andere Teil der Güter, die des Eberhard von Reiffenberg, 1188 dem Koster übereignet. Auch alle übrigen Ortsteile der heutigen Gemeinde Hochstadt gelangten so in das Eigentum der Zisterzienser, allerdings später. Nur Anger, Geutersberg und Gruben sind Gründungen aus der Klosterzeit.

1182

Erstmals wird unser Ort im Jahre 1182 als Hohstat prope Meyn beurkundet, als der Bamberger Bischof Otto II. das Dorf von den Edelfreien von Niesten und Reiffenberg durch Kauf und Tausch erwarb und dem Kloster übereignete. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1182 kann jedoch keineswegs als Gründungsjahr von Hochstadt angenommen werden, aber Hoinstat – Hohstat – Hohenstat erhielt damals seine „Geburtsurkunde“.

1605

Einweihung des repräsentativen Renaissancebaues, (Erbau von Abt Johannes IV.Bückling). Dieses klösterliche Amtshaus, heute Bezirksklinik, Therapiezentrum, ist wohl das markanteste Wahrzeichen von Hochstadt.

1783

Erbauung der steinernen Bogenbrücke über dem Main.

1803

Am 24.06.1803 wurde die Auflösung des Klosters Langheim angeordnet. Die sinnlose Zerstörung der Klosteranlagen und die Verschleuderung des unschätzbaren Inventars vollzog sich in brutalster Weise. Selbst die Grabmäler der Äbte und Meranierherzöge wurden geplündert und geschändet.

1846

Eröffnung der Eisenbahnstrecke Lichtenfels – Hochstadt – Neuenmarkt/Wirsberg

1922

Kirchenbau – Hochstadt wurde Kuratie

1938

Der Erzbischof von Bamberg erhob Hochstadt zur selbständigen Pfarrei.

1945

Zerstörung der steinernen Bogenbrücke in den letzten Kriegstagen.

1954

Bau eines Schulgebäudes. Der Bau steht auf historischem Boden, auf den unterirdischen Resten des ehemaligen Wasserschlosses.

1978

Gemeindegebietsreform – Seit Abschluss der Gemeindegebietsreform am 01.05.78 umfasst die Gemeinde Hochstadt am Main folgende Ortsteile: Hochstadt, Anger, Burgstall, Geutersberg, Gruben, Obersdorf, Reuth, Thelitz, Wolfsloch

1978

Vom 01.05.1978 bis 31.12.1979 bildeten die Gemeinden Hochstadt, Marktzeuln, Redwitz und Marktgraitz eine Verwaltungsgemeinschaft. Am 1.1.1980 bilden die Gemeinden Hochstadt a. Main und Marktzeuln die Verwaltungsgemeinschaft Hochstadt - Marktzeuln.

1980

Errichtung des Feuerwehrhauses in Obersdorf

1981

Bauhofneubau

1981

FFW-Schulungsraum Hochstadt und Kindergartenerweiterungsbau

1983

Bau eines FFW-Gerätehauses in Burgstall

1986

Errichtung der Katzogelhalle

1996

Feuerwehrschulungsraum Wolfsloch

1990

Erweiterungsbau Schule (Fund von Burgmauerresten des ehem. Wasserschlosses)

1992

Industriegebiet Wolfsloch

1992

Baugebiet Lohgraben

1994

Sportgelände in Obersdorf – Reuth

1996

Abwasserbeseitigung Wolfsloch

1999

Umbau der Aussegnungshalle

2000

Anschaffung eines neuen FFW-Autos LF 8/6 für die FFW Hochstadt

2000

Sanierung und Anbau des gemeindlichen Kindergartens

2000

Baugebiet Reuteck

2001

Um- und Erweiterungsbau an der Katzogelhalle

2001

Inbetriebnahme der neuen Kläranlage

2003

Erweiterung des Kindergartenspielplatzes

2003

Abwasserbeseitigung Obersdorf

2004

Baugebiet Krassen

2004

Ausbau der Ortsdurchfahrt Obersdorf/Anger

2004

Errichtung eines Löschwasserbehälters in Thelitz

 
 

Ortsteile




"In Blau ein goldener Kelch, aus dem ein goldener Abtstab wächst; darüber eine durchgehende, dreibogige, gemauerte silberne Brücke".  

 

 

Wappengeschichte:

Die Brücke symbolisiert die verkehrsgünstige Lage des Ortes am Main und den Flussübergang im Ort. Im Jahr 1783 wurde eine steinerne Bogenbrücke über den Main gebaut, die in den letzten Kriegstagen 1945 zerstört wurde. Kelch und Abtstab stammen aus dem Wappen des Klosters Langheim. Der Bamberger Bischof Otto I. (1102 bis 1139) gründete 1132 das Kloster, dem Bischof Otto II. (1177 bis 1196) seine Besitzungen in Hochstadt schenkte. Bis zur Säkularisation 1803 hatte das Kloster die Dorf- und Gemeindeherrschaft in Hochstadt inne.


            

 Bildergalerie

 

Kirche Hochstadt

Klinik Hochstadt

Weiher Hochstadt

Mühle Hochstadt

Wappen Ringstr.
Hochstadt

Gasthof Fischer
Burgstall

Gasthof Fischer
Burgstall

Fachwerkhaus
Burgstall

Fachwerkhaus
Burgstall

Kapelle Reuth

Marterl Reuth

Fachwerkhaus
Thelitz

Fachwerkhaus
Thelitz

Backofen Thelitz

Grenzstein Wappen
Thelitz

Kapelle Thelitz

Fachwerkhaus
Wolfsloch

Bauernhaus Wolfsloch
ca. Mitte 19. Jahrh.

Kontakt

Tel. 09574 / 6236-41
Fax 09574 / 6236-46
kneipp@hochstadt-main.de


Gemeinde Hochstadt a. Main

Wolfslocher Str. 4
96272 Hochstadt a. Main